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Anerkannte Zusatzqualifikation mit Grenzüberschreitender Verbundausbildung (GVA) im Handwerk. 2009 - 2011
Logo Leonardo Davinci - Innovationstransferprojekt
Sprache: deutsch

Europaweit attraktiv – grenzenlose Ausbildung mit anerkannter Zusatzqualifizierung

Die Partner im LEONARDO DA VINCI Innovationstransferprojekt „Anerkannte Zusatzqualifikation mit Grenzüberschreitender Verbundausbildung (GVA) im Handwerk“ arbeiten zwischen 2009 und 2011 an der Etablierung von Auslandsaufenthalten und der Vermittlung international notwendiger Kompetenzen in der Erstausbildung.  Folgende Ziele haben die Partner sich gesetzt:

In Frankreich, Norwegen, den Niederlanden:

Anpassung und Einführung der bewährten deutschen Zusatzqualifikation „Europaassistent/in im Handwerk“ in das nationale Bildungsangebot der Partnerländer.

In Deutschland:

Entwicklung einer anerkannten und geregelten Zusatzqualifikation mit grenzüberschreitender Verbundausbildung (GVA).

In allen Partnerländern:

Ausweitung des Netzwerks, um qualitativ hochwertige GVA weiter verbreiten zu können.

Die Partner:

  • Handwerkskammer Münster, DE
  • EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung der Bezirksregierung Münster zusammen mit dem Max-Born-Berufskolleg, Recklinghausen und den Technischen Schulen Steinfurt, DE
  • Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH), DE
  • Bildungsverbund Haustechnik S-A e. V., DE
  • Compagnons Du Devoir mit dem regionalen Arbeitskreis Rhône Alpes, FR
  • Heves Megyei Kereskedelmi És Iparkamara (HKIK), HU
  • ROC Midden Nederland, NL
  • Borgund vidaregaande skole (BVS), NOR
  • Oplaerings kontoret for tekniske fag, NOR

Mobilität, die qualifiziert

Heutzutage bedeutet eine gute Erstausbildung nur den ersten Schritt zur qualifizierten Fachkraft. Kontinuierliche Weiterbildung ist für Mitarbeiter erfolgreicher Handwerksunternehmen selbstverständlich. Mehr und mehr werden dort Fachkräfte benötigt, die bei Geschäften im Ausland unterstützen und Sonderaufgaben im Betrieb flexibel und motiviert ausführen.

Die Ideen

1. Internationalisierung durch Ausbildung – eine neue Zusatzqualifikation

In einem vorangegangenen Leonardo da Vinci Innovationstransferprojekt (2007 – 2009) hat die Handwerkskammer Münster zusammen mit Partnern aus sechs europäischen Ländern die Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Grenzüberschreitende Verbundausbildung geschaffen. Die Reaktion auf dieses Angebot der grenzüberschreitenden Verbundausbildung zeigte deutlich, dass Handwerksbetriebe neue Möglichkeiten für eine Ausbildung mit Auslandserfahrung zunehmend schätzen. War zunächst pilotweise im Partnernetzwerk die Entsendung von lediglich zwei Auszubildenden geplant, so waren es aufgrund des starken Interesses seitens der Betriebe bis Ende des GVA-Projektes bereits zehn.

Das neue Projekt „Anerkannte Zusatzqualifikation mit Grenzüberschreitender Verbundausbildung (GVA) im Handwerk“, kurz „ZQ GVA+“, geht nun einen Schritt weiter. Basierend auf hochwertiger GVA wird eine neue Zusatzqualifikation geschaffen. Neben einem mehrmonatigen Ausbildungsabschnitt im Ausland beinhaltet sie theoretische Wissensteile, deren Entwicklung einer der Bestandteile des Projektes sein wird. U. a wird Wert gelegt auf die Benennung und Bewertung der Kompetenzen, die durch den Auslandsaufenthalt selbst erworben werden.  Um den Auszubildenden, die einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren, ihre Kompetenzen bescheinigen zu können,  muss ein Angebot geschaffen werden, das im In- und Ausland statusgleich anerkannt wird Das Qualifizierungsangebot wird mit Unterstützung von Berufsschullehrern entwickelt. Das Angebot soll als Alternative zu der erfolgreichen Zusatzqualifikation „Europaassistent/in im Handwerk“ angeboten werden, die seit 2007 an Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wird.

Zusätzlich wird ein Berufslaufbahnkonzept entwickelt, um die Qualifikation in Deutschland als Karriereschritt einordnen zu können.

2. Transfer bewährter Zusatzqualifikation

Die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in im Handwerk“ findet bei Betrieben und Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus immer stärkeren Zuspruch.
Im Rahmen des Projektes soll sie nun auch international transferiert werden. In Frankreich werden im Kurssystem der Compagnons du Devoir demnächst Teile der Zusatzqualifikation erprobt. Am ROC Midden Nederland in den Niederlanden und in der Borgund Vidaregaande Skole in Alesund/Norwegen soll der Unterricht in Modulen angeboten werden. Der Boden für eine mögliche Bi-Diplomierung in der Zukunft wird über die präzise Formulierung von Learning Outcomes geebnet.

3. Grenzüberscheitende Verbundausbildung ausweiten

Die Strukturen für GVA werden weiter verbessert und ausgebaut. Dazu steht  ein Netzwerk von Partnern aus dem In- und Ausland zur Verfügung. Die Partner aus dem „GVA“ - Projekt, das 2007 bis 2009 lief, werden als „Seniorpartner“ in das neue Projekt „ZQ GVA+“ eingebunden. Neue Partner, „Juniorpartner“, werden durch die Seniorpartner mit den bereits entwickelten Qualitätsstandards und Umsetzungshilfen vertraut gemacht.

Kontakt:

Handwerkskammer Münster
Kontaktstelle Ausland

Anita Urfell
E-Mail: anita.urfell@hwk-muenster.de

Stefanie Schönrath
E-Mail: stefanie.schoenrath@hwk-muenster.de

Telefon: ++49 (0) 251 705-1460
www.hwk-muenster.de

  

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

   

 

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Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

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